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Jugendgesundheit ungleich verteilt

Aufgrund weit verbreiteter sozialer Ungleichheiten sind viele junge Menschen in den Ländern der Europäischen Region der WHO sowie in Nordamerika nicht so gesund, wie sie sein könnten. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Bericht zur Studie über das Gesundheitsverhalten von Kindern im schulpflichtigen Alter (HBSC-Studie), der vom WHO-Regionalbüro für Europa in Edinburgh veröffentlicht wurde.

Aus dem Bericht geht hervor, dass es beträchtliche Ungleichheiten zwischen den einzelnen Ländern gibt. So lagen etwa die Raten für Übergewicht und Adipositas für elfjährigen Mädchen zwischen 30 Prozent in den Vereinigten Staaten und 20 Prozent in Portugal bzw. fünf Prozent in der Schweiz.

Der Anteil der jugendlichen Raucher, der unter den Elfjährigen noch weitgehend gleich ist, entwickelt sich bis zum Alter von 15 Jahren je nach Land äußerst unterschiedlich und beträgt in Österreich und Litauen über 25 Prozent, in Norwegen und Portugal dagegen nur zehn Prozent.

Das Jugendalter ist unbestritten eine Schlüsselphase für die seelische Gesundheit; dies gilt in besonderem Maße für Mädchen. Bei ihnen nimmt die Zufriedenheit mit dem Leben in der Phase zwischen elf und 15 Jahren ab. In Polen und Schweden beträgt die Abnahme rund
15 Prozent, während sie dort für Burschen nur etwa fünf Prozent beträgt.

Aus dem Bericht geht hervor, dass im Durchschnitt 26 Prozent der 15-Jährigen sexuell aktiv sind. Gleichzeitig nehmen gesundheitsförderliche Verhaltensweisen wie regelmäßiges Frühstücken und der Konsum von Obst ab.

Quelle: APA

Source: gesundheit.co.at RSS

1 Kommentar
  1. wow. das viele Jugendliche immer öfter übergewichtig werden und natürlich auch, dass ihre zufriedenheit mit dem Leben abnimmt, ist ja eigentlich allgemein bekannt. Aber das jetzt mal mit Zahlen belegt zu bekommen ist schon was anderes. Wenn man jetzt auch mal bedenkt, dass man sich in der Jugend den Grundstein für ein gesundes altwerden schafft, ist diese Nachricht um so schlimmer. Ich bin froh, dass ich aus dieser Zeit schon raus bin, aber erinner mich leider auch nur zu viel daran, was ich damals alles falsch gemacht habe.

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